Jugendtreffen der Bezirke Aue und Dresden

Schneeberg/Erzgeb. Jugendliche aus den Bezirken Aue und Dresden trafen sich im "KiEZ" am Schneeberger Filzteich. Dank intensiver Vorbereitungen gab es vielfältige Angebote für Gemeinschaftserlebnisse an diesem Augustwochenende und den Organisatoren blieb auch nach dem Ereignis das gute Gefühl: Jugendarbeit lohnt sich!

"Darf ich Ihnen die Rechnung bringen?", fragte der Kellner. "Unser Lokal schließt nämlich gleich!" Wir hatten vor lauter Reden ganz vergessen, auf die Uhr zu schauen. Wir, das sind die Organisatoren des diesjährigen Jugendtreffens im Bezirk Aue. Es war tatsächlich schon viertel nach zehn und Zeit sich zu verabschieden.

Auf der Heimfahrt dachte ich: \'Schön, dass es Brüder gibt, die von ihrer knappen Zeit noch ein Stück opfern, um unserer Jugend etwas zu bieten.\' Ja, Angebote schaffen - das war unser Ziel. Nur welche und mit wieviel Aufwand?

Zur Klärung blieben uns etwa drei Monate, und der Anfang war an diesem Abend gemacht. In der Folgezeit kamen wir noch mehrmals zusammen - allerdings nicht in Gaststätten, die schließen zu früh...! Viele Vorbereitungsstunden, die sich aber lohnten! Denn was die Jugendlichen unseres Bezirkes und aus dem Bezirk Dresden am letzten Augustwochenende 2004 geboten bekamen, konnte sich sehen lassen.

Da gab es beispielsweise am Freitagabend ein Bibelquiz. Anschließend wurde eine anspruchsvolle Nachtwanderung unternommen. Als Preis erwartete die Gewinner eine Überraschung - zwanzig Freikarten für den niedersächsischen Jugendtag in Hannover.

Am Samstagmorgen fand eine Talk-Runde mit sechs Kandidaten, einem klasse Moderator und drei ausgewählten Amtsträgern statt. Unter der Überschrift "NAK - Kette oder Schmuck" wurden Themen angesprochen, die unsere Kirchen- und Glaubensstrukturen betreffen.

Am Nachmittag gab es einen Programmpunkt "Typ-Beratung", der nicht nur Schwestern begeisterte. Kurze Zeit später, als Sirenen durch das Gelände des "KiEZ" am Schneeberger Filzteich hallten, demonstrierte eine Staffel der benachbarten Feuerwehr an einem Unfallfahrzeug ihr Können beim Bergen und Retten.

Dass es auch ohne Alkohol geht, zeigte uns am späten Abend noch die Cocktailbar. Über 100 verkaufte "Null-Promille-Drinks" sprachen für sich. Wer das Angebot nutzte, profitierte selbst am folgenden Tag noch davon, denn ohne schweren Kopf ließ sich der Gottesdienst am Sonntagmorgen viel besser verfolgen.

Mit dem Segen des himmlischen Vaters und den guten Wünschen unseres Bezirksvorstehers endete das hoffentlich für alle unvergessliche Jugendwochenende. Was uns Organisatoren bleibt, ist das gute Gefühl: Jugendarbeit lohnt sich!

M. T.

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