Gemeinschaft macht stark

Die Kinder des Bezirkes Aue erlebten ein spannendes und segensreiches Wochenende, das von einem Gottesdienst mit Apostel Bimberg gekrönt wurde.

Am 23. Juni 2007 versammelten sich an der Talsperre Eibenstock ca. 80 Kinder aus dem Bezirk Aue zum diesjährigen Kindertag. Ein besonderes Erleben wartete diesmal auf sie. Unter dem Motto "Fürchte dich nicht! In der Gemeinschaft bist du stark!" hatten die Organisatoren ein Projekt für einen recht ungewöhnlichen Orientierungslauf entwickelt und mit vielen freiwilligen Helfern aus dem gesamten Kirchenbezirk in die Tat umgesetzt.

Am Samstagmorgen begannen gegen 9:00 Uhr die Vorbereitungen. Im gemeinsamen Gebet lagen viele Bitten um Gelingen, Engelschutz und vor allem um schönes Wetter. Start- und Zielbereich, Geländestationen, Spielgeräte und nicht zuletzt der Versorgungspavillon mussten aufgebaut werden.

Um 10:30 Uhr hieß Bezirksältester Mathias Voigt alle Teilnehmer herzlich willkommen. Zu Beginn sangen die Kinder gemeinsam zwei Lieder, die auch schon auf den Bezirkskindergottesdienst am folgenden Sonntag einstimmten.

Danach gab es einige Informationen zum Ablauf des Tages. Die Kinder wurden zunächst in sieben Gruppen eingeteilt. Zu jeder gehörten 10 Kinder aus verschiedenen Gemeinden und Alterstufen. Jede Gruppe erhielt eine liebevoll vorbereitete Tasche mit einer Landkarte, der Stationsliste, einem Fotoapparat und einem "Notfallpaket" mit Pflaster und Taschentüchern.

Die Aufgabe für die Kinder lautete: Gemeinsam den richtigen Weg gehen, Glaubenspunkte sammeln und das Ziel erreichen.Dann fiel der Startschuss. Eine Gruppe nach der anderen ging ins Rennen. An allen Stationen waren neben biblischem Wissen Geschicklichkeit, Schnelligkeit und Pfiffigkeit gefragt.

Die einzelnen Stationen führten durch das Leben Jesu:

Station 1 - Jesu Ankündigung und Geburt
Sinnbildlich musste das Wasser für das Sakrament der Heiligen Wassertaufe geholt werden. Dabei wurde auch so mancher Becher Wasser verschüttet.

Station 2 - Jesus erwählt die Apostel
Hier war Geschicklichkeit gefragt. Welche Gruppe konnte 50 (Magnet-)Fische in nur zwei Minuten aus dem Wasser angeln? Die Namen der zwölf Jünger Jesu, der späteren Apostel - kein Problem? Fehlte ein Name, konnte der Luftballon-Joker genutzt werden. Die Schwierigkeit bestand darin, mit einem Dart-Pfeil den richtigen Luftballon zu treffen. In jedem Luftballon war der Name eines Apostels verborgen.

Station 3 - Die Wunder Jesu
Speisung von 5.000 Menschen? - Jesus vollbrachte das Wunder. An dieser Station konnte jedes Kind mehr darüber erfahren. Jesus half blinden und gelähmten Menschen. Die Kinder konnten erfühlen und verspüren, wie wohltuend es ist, wenn es führende und tragende Hände gibt.

Station 4 - Jesus als Lehrer
Jesus lehrte die Jünger das "Unser Vater" zu beten. Im Wald versteckte Zettel mussten gefunden und dann in die richtige Reihenfolge gebracht werden.

Station 5 - Jesu Leiden und Auferstehung
Gehört der Hase aus der Kiste zu Karfreitag, Palmsonntag oder zu Kreuzigung und Auferstehung? Eine ganze Kiste mit Utensilien wurde leer geräumt und sortiert. Alles, was nicht zum Geschehen um das Leiden und die Auferstehung gehörte, wurde zur Seite gelegt. Die kleineren Kinder mussten die Gegenstände den richtigen Feiertagen zuordnen.Für die Größeren wartete ein Quiz mit lustigen Fehlern. Jeder, der die Fehler erkannte und berichtigen konnte, durfte auf einem übergroßen Spielfeld weiterrücken und Punkte für die Gruppe sammeln.

Station 6 - Die Apostel Jesu heute und die Sakramente
Was gehört zum Heiligen Abendmahl? Kenne ich meinen Apostel? Was steht wo in der Heiligen Schrift? - Viel Wissen war an dieser Station gefragt.Die Station befand sich im ältesten Haus von Hundshübel. Nach erfüllten Aufgaben konnte man hier so manchen alten Gegenstand aus Großmutters Zeit anfassen und bewundern.

Endlich waren die drei Kilometer absolviert und das Ziel erreicht. Hier konnte man sich nach dem anstrengenden Marsch erst einmal ausruhen und stärken. Danach gab es viele Möglichkeiten, sich zu beschäftigen: Hüpfburg, Fußball, Trampolin, Bastelstraße, Wunschbaum, Kinderschminken oder einfach Toben auf dem Spielplatz.

Die Zeit verging wie im Flug. Vor der Verabschiedung wurden die Ergebnisse des Orientierungslaufes bekannt gegeben. Alle Teilnehmer bekamen einen Anstecker zur Erinnerung an diesen schönen Tag. Den Besten überreichte der Bezirksälteste eine NAK-Kindertagsmedaille in Gold, Silber und Bronze.

Zum Abschluss ließen die Kinder einen Luftballon mit einem Namenskärtchen steigen mit der Hoffnung, dass das eine oder andere Kärtchen gefunden und eine Antwort eintreffen wird.

Am darauffolgenden Sonntag, dem 24. Juni 2007, hielt Apostel Gerald Bimberg in Aue einen Bezirkskindergottesdienst. Dem Gottesdienst legte er das Bibelwort Matthäus 4,21.22 zu Grunde, das er am Vortag vom Stammapostel per Fax erhalten hatte.

Der Gottesdienst begann einen Augenblick später, da Apostel Bimberg zuvor den im Foyer aufgestellten Wunschbaum vom Vortag betrachtet hatte. Im Gottesdienst ging er auf den einen oder anderen Wunsch der Kinder ein, konnte aber nicht versprechen, dass jeder Wunsch in Erfüllung gehen wird.

Im Gottesdienst bewegte der Apostel insbesondere Gedanken zum Gehorsam und den notwendigen Glauben gegenüber Gott. Besonders anschaulich für die Kinder war das Mitdienen des Bezirksältesten Voigt, da sie am Vortag das Thema "Erwählung der Apostel" hautnah erlebt hatten.

Zum Abschluss gab Apostel Bimberg den Kindern eine besondere Aufgabe: "Betet in Vorbereitung auf den Gottesdienst für Entschlafene am nächsten Sonntag besonders für die Kinderseelen in der jenseitigen Welt!"

M.D.

Fotoserie:


Beginn


Station 1


Station 2


Station 3


Station 4


Station 5


Station 6


Siegerehrung


Abschluss


Wünsche